Das Bindegewebe erfüllt verschiedenste Aufgaben in unserem Organismus.
Darunter unteranderem …
- die Ernährung des angrenzenden Epithelgewebes.
- der Blutwasseraustausch zwischen den Kapillaren und der Bindegewebsgrundsubstanz.
- die Abwehrfunktion durch ihre Fähigkeit zur Entzündungsreaktion.
Organstörungen bis hin zu Belastungen des Bewegungsapparates können sich im Bindegewebe widerspiegeln und dieses verändern. Quellungen, Einziehungen, Oberflächenspannungen, aber auch erhöhte Schmerzempfindung kann folglich im Bindegewebe auftreten.

Die Bindegewebsmassage erzielt eine Mobilisation des Gewebes. Zusätzlich kommt es zu biochemischen und reflektorischen Prozessen, wodurch der Wirkungserfolg sich nicht nur Lokal, sondern auch als Fernwirkung zeigt.
Generell arbeiten man mit Dehnung, Haftung und Zug. Der Zugreiz der BGM löst in erhöht gespanntem Gewebe und in den Bindegewebszonen ein Schneidegefühl aus. Dieses Gefühl wird in der Regel gut toleriert. Die ausgelöste Schneideempfindung ist ein Hinweis auf die „richtige“ Reaktion des Gewebes auf die richtige Zugtechnik.
Gearbeitet wird in unterversorgten Gebieten, dort, wo Durchblutungsförderung erwünscht ist. Daher ist eine Anwendung bei …
- Gefäßerkrankungen
- Arteriosklerose
- Chronische Organprobleme und Krankheitsbilder (Asthma bronchiale, COPD…)
- Harmonisierung des vegetativen Nervensystems
- Hormonelle Störungen wie Wechselbeschwerden und Zyklusstörungen
- Allergien
- Orthopädische Erkrankungen
… anzuraten.
