Anwendungsbereich:
Die Fußreflexzonenmassage ist eine wohltuende und entspannende Massageform.
Fußreflexzonen stehen mit den inneren Organen in Verbindung und reflektieren den gesamten Organismus. Durch die Behandlung aller Zonen wird die Durchblutung im ganzen Körper gefördert, Energie verlagert und die Selbstheilungskraft angeregt. Der innere Arzt des Menschen erwacht und wird aktiviert.
- Beschwerden und Erkrankungen am Bewegungsapparat
- Störungen im Verdauungsapparat
- Störungen der Atmungsorgane
- Störungen der Ausscheidungsorgane
- Allergien, Ekzeme, Heuschnupfen
- Durchblutungsstörungen
- Kopfschmerzen, Migräne
- Stressbedingte Beschwerden, Schlafstörungen
- und vieles mehr …


Wirkungsweise
Die Fußreflexzonenmassage beruht auf der Vorstellung, dass jedem Organ oder Körperteil eine bestimmte Zone der Fußsohle oder des Fußrists entspricht. Wird diese Region durch Massage stimuliert, wirkt sich das positiv auf das entsprechende Organ aus.
Das Wort „Reflex“ bezieht sich in der Medizin auf die unmittelbare Antwort des Organismus auf einen gesetzten Reiz, welcher weitergeleitet wurde über einen Impuls des Nervensystems.
Die Fußreflexzonenmassage dagegen bedient sich der Energiebahnen unseres Körpers, auch als Meridiane bekannt.
Aus diesem Grund ist die übliche und verbreitete Bezeichnung dieser Therapieform nicht exakt stimmig.
In der fernöstlichen Medizin wird der Einfluss der Druckpunktmassage der Reflexzonen auf der Fußsohle durch das veränderte Fließen der Lebensenergie (Qi) in den Meridianen begründet.
Bei dieser Behandlungsform handelt es sich also um eine zonengebundene, reflektorische Organfernbehandlung, deren erzielte Wirkung als regulierend zu Bezeichnen ist. Überfunktionen und Unterfunktionen werden durch die Stimulanz gleichermaßen zur funktionellen Ausgeglichenheit beeinflusst.
Geschichte
Eine Behandlungsform, ähnlich der Fußreflexzonenmassage, lässt sich tausende von Jahren zurückverfolgen und war in vielen Ländern wie China, Ägypten oder Indien Teil der damaligen Heilmethodik.
Der amerikanische Arzt Dr. Fitzgerald (1872-1942) entwickelte aus seinen Kenntnissen der Schulmedizin und der Beobachtung indianischer Volksheilkunde den Grundstein der heutigen Fußreflexzonenmassage. Er beobachtete, dass die Massage bestimmter Zonen oder Punkte am Körper die Organfunktionen verbessern und Schmerzen lindern konnte. Daraus entwickelte er die Zonentherapie. Er teilte den Mensch in Längszonen und erkannte den energetischen Bezug in dem jeweiligen Gebiet.
In den 60er Jahren hat die deutsche Krankenschwester Hanna Marquardt die Methode verfeinert, indem sie die bekannten Längszonen durch Querzonen ergänzte. In vielen europäischen Ländern entwickelte sich ein anerkanntes Naturheilverfahren.
Der österreichische Masseur Hans Schwarz gilt als Pionier im eigenen Land und entwickelte über einen Zeitraum vom 50 Jahren Berufserfahrung die Technik weiter. Als Praktiker verfeinerte er die Zonen auf Basis von Behandlungsergebnissen. Zusätzlich wurde über ein Wärmebildverfahren der Bezug von Behandlung und Organreaktion, unter seiner Leitung, in einem österreichischen Krankenhaus bewiesen. Leider gelten diese Erkenntnisse nicht als anerkannte Studie. Die Reaktion der Organe konnte jedoch nachgewiesen werden und ein therapeutischer Bezug dargestellt werden.


Spruch des Tages – Wer barfuß geht, den drücken die Schuhe nicht
